Weihnachtliche Nähküche

Weihnachten rückte auch heuer mit großen Schritten näher, ich wollte doch so viel nähen!
Aufgrund einer spontanen Idee hab ich nun einen Tannenbaum genäht. Verschiedene Weihnachtsstoffe in rot und grün sowie Hintergrundstoff in hell mit goldenen Sternchen lagen bereit. Eine Idee, die ich auf pinterest gesehen hatte, war ganz leicht umzusetzen: Ein Tannenbaum aus Quadraten, die dann in Streifen versetzt angeordnet werden. Die Quadrate habe ich 2,5″ zugeschnitten, vernäht haben sie also das Maß von 2″. Ich habe ihn von vorneherein als Quilt für die Wand geplant, eigentlich gleich für unseren Schaukasten und wusste, dass er unbedingt eine Beleuchtung braucht. Um diese sinnvoll zu integrieren, habe ich eine Weile rumüberlegt. Letztlich bekam der Quilt in Höhe des Stammes auf der Rückseite ein Täschchen für die Batterie, das Kabel der Micro-LED-Beleuchtung führte ich dann durch einen kleinen Schlitz (ca. 2cm offengelassene Naht vorne und aufgeschnittenes Batting bzw. Rückseite) nach vorne und führte den Draht mit dem Lämpchen als Lichtergirlande über den Baum. Mit Nadel und Faden (hinten einfach verknotet) befestigte ich ihn. Die Größe des Quilts ist ca. 60x60cm.

Mithilfe des eingebauten Timers leuchtet mein Bäumchen nun von 15 bis 21 Uhr in unserem Schaukasten – danach darf bei der momentanen Ausgangssperre im Lockdown eh niemand mehr auf die Straße!

Natürlich blieben ein paar Quadrate und vor allem HST übrig, denn bei denen hatte ich einen Denkfehler und nähte die doppelte Menge, die ich brauchte. Also flugs noch einen zweiten Baum genäht, dieser allerdings ohne Beleuchtung und in der Größe 40x40cm. Der darf bei uns in der Wohnung hängen.

Nachdem dann irgendwie immer noch Quadrate übrig waren „lach“ – weiß gar nicht wie das passieren konnte – hab ich halt einfach noch Topflappen gemacht. Weihnachtliche Topflappen hatte ich noch nie, da freu ich mich sehr darüber!

Die Mitteldecke mit dem weihnachtlichen Dresden Plate war schnell genäht: der Plate war nämlich schon fertig, den hab ich mal aus einem Nachlass erhalten. Ich hab ihn und die runde Mitte mit der Maschine aufgesteppt und die Decke ebenfalls maschinell gesäumt.

Und zu guter Letzt zeig ich euch noch die Tassenuntersetzer, bereits im letzten Jahr aus den kleineren Resten meiner weihnachtlichen Kissen entstanden.

Zusammen mit vielen guten Wünschen hab ich den beleuchteten Baum und die Mitteldecke nun im Schaukasten drapiert und hoffe, dass sich einige Menschen auf Spaziergängen in der (Vor-)Weihnachtszeit daran erfreuen, auch wenn es bei uns im Ort situationsbedingt gerade sehr, sehr ruhig ist.

Habt eine gute Zeit und freut euch an allem Schönen!

 

Be the first to comment

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.