Wärmequilt

Braucht ein Quilt einen Namen? Ich finde schon, aber diesmal ist mir nichts rechtes eingefallen. Wärmequilt ist nicht wirklich prosaisch, aber es trifft den praktischen Nutzen, denn dieser Quilt wärmt auf drei Arten:

nämlich allein schon durch die Farbe!

In der warmen Jahreszeit wärmt er von unten, denn da kann er als Picknickdecke benutzt werden (die Rückseite ist eine Picknickdecke!) und in der kalten Jahreszeit soll er als Kälteisolierung innen vor unserer Altbau-Haustüre hängen.

Das dritte war die eigentliche Idee und deshalb hat er ein etwas ungewöhnliches Maß von ca. 1,20m mal 2,40m.

 

Das Top ist auf einem Patchworkwochenende am Petersberg bei Uta Lenk entstanden, ich habe meine gelb-rot-orangen Stoffkisten ausgeräumt und verwendet. Freies Schneiden war bei diesem Block das Thema und diese Arbeitsweise hat mir richtig Spaß gemacht.

Das Top ließ ich dann etwa ein halbes Jahr “ablagern” und habe es nun fertiggestellt.

Gequiltet habe ich es auf Polyestervlies und dann nur mit der Picknickdecke am Rand zusammengenäht, damit auf feuchten Wiesen nix durchgeht.

Das Binding ist aus wasserabweisend beschichtetem Baumwollstoff und von rechts mit der Maschine festgenäht. Ein Tunnel auf der Rückseite oben dient dazu, die Aufhängestange durchzuziehen.

Nun hängt er erst mal in unserem Schaukasten, dann wird er auf Tauglichkeit in den verschiedenen Jahreszeiten getestet!

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